Montag, 18. April 2016

Gerade in letzter Zeit haben wir wieder einige Kunden gehabt, die ein Fertighaus kaufen wollen, jedoch nicht wissen, was dies bedeutet. Ich habe hier ein schönes Video aus den USA gefunden, welches in 7:23 Minuten zeigt, wie man dort ein solches Haus baut:

Wie Verkäufer die Unwissenheit von potentiellen Immobilienkäufern missbrauchen und wie man sich dagegen wehrt

Hauskäufer wissen oft gar nicht, was die Bezeichnung "Fertighaus" bedeutet. Hier gibt es verschiedene Bauweisen mit beträchtlichen Unterschieden.

Bei der Holzständer-, der Holzrahmenbauweise usw. ist es unbedingt notwendig, nach Plänen zu verlangen, die den genauen Aufbau besonders der Wände darstellen. Das ist zur Kontrolle wichtig und auch für spätere Umgestaltung, Sanierung usw..

Vom Verkäufer wird dies oft als unwichtig abgetan. Oder der Kaufinteressent wird mit Übersichtsplänen abgespeist und einer Bau- und Leistungsbeschreibung, die so gar nicht umgesetzt wurde. Stichprobenkontrollen machen! Detailpläne und/oder Bestandspläne verlangen!

Hat ein solches Haus ein Gütesiegel, so kann man davon ausgehen, dass zumindest gewisse Standards eingehalten wurde.

Man sollte sich vom Verkäufer bestätigen lassen, dass die Holzteile in Ordnung sind und keine bedenklichen Materialen usw. verbaut worden sind. Absichern!

Notfalls einen Fachmann einschalten